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Bahnbrechende Technologie: Aufbruch in die Zukunft
Der "Bayerische Bahnhof" wird in offener, die Bahnhöfe "Wilhelm-Leuschner-Platz", "Markt" und "Hauptbahnhof" werden in geschlossener Bauweise realisiert.
Die offene Bauweise ist eine übliche Art für den Bau von U-Bahnstationen, wobei eine Baugrube im Schutz eines Baugrubenverbaus ausgehoben wird, in der anschließend das Bauwerk entsteht.
Im Gegensatz dazu ist die geschlossene Bauweise ein Verfahren, bei welchem nach den Baugrubenwänden zunächst der Deckel hergestellt wird und alle weiteren Arbeiten einschließlich die Bauwerkserstellung unterhalb des Stationsdeckel ausgeführt werden.
Insgesamt zeichnet die GSB mit einem Gesamtvolumen von 35 Millionen Euro verantwortlich für die Ausführung sämtlicher Spezialtiefbauarbeiten.
... Wir erbringen folgende Leistungen
- 45 000m2 Wandfläche
- Durchmesser 1 000 bis 1 500mm
- Tiefe bis 30m
Schlitzwandarbeiten
- 28 000m3 Sohlaussteifung
- 3 000m3 Dichtsohle
- 3 000m3 Dichtblock
HDI Arbeiten
- 25 000m3 Einphasenschlitzwände bis 1 500mm
- Tiefe bis 30m
Dichtblöcke
- 31 000lfm Anker
- Tragkraft bis 60t im Schluff, bis 100t im rolligen Boden
Ankerarbeiten
- 1 100t Stahlaussteifung Rohrdurchmesser bis 1 016mm/30mm
- 700m Stahlbetonaussteifung
Aussteifung
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Als Startpunkt der Vortriebsanlage dient der in offener Bauweise hergestellte Haltepunkt "Bayerischer Bahnhof", wobei zunächst die Oströhre aufgefahren wird. Nach Einfahren der Vortriebsmaschine in die Haltepunkte "Wilhelm-Leuschner-Platz" und "Markt" wird die komplette Anlage jeweils durch die zu diesem Zeitpunkt bereits im Rohbau in Schlitzwand/Deckelbauweise erstellten Haltepunkte geschoben, um den jeweils nächsten Abschnitt auffahren zu können. Nach Einfahren in den Haltepunkt "Hauptbahnhof" wird die Vortriebsanlage demontiert, ausgehoben und zurück zum "Bayerischen Bahnhof" transportiert. Das Nachlaufsystem sowie kleinere Teile der TBM werden durch die Oströhre vom "Hauptbahnhof" zur Startbaugrube am "Bayerischen Bahnhof" zurückgezogen. Das Auffahren der zweiten Röhre erfolgt analog der ersten Röhre. |
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| Da die neue Bahnsteihalle direkt unter dem historischen Portikus des Bayerischen Bahnhofs errichtet wird, musste dieser um 30,5m Richtung Osten verschoben werden - eine ingenieurtechnische Meisterleistung | |
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| Arbeiten am Bahnhof "Wilhelm-Leuschner-Platz" | |
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| Der 9m hohe Hydroschild wird für einen sezungsarmen Vortrieb beim Unterfahren von rund 50 Gebäuden in der Leipziger Innenstadt eingesetzt | Am Bahnhof "Markt" musste zuerst das in den 20er Jahren unterirdisch errichtete Messehaus abgebrochen werden, bevor mit den Tunnelarbeiten begonnen werden konnte. |





